Kompaktklasse
Hyundai i30 gebraucht kaufen
Vernünftiger, unaufgeregter Kompaktwagen mit bequemen Sitzen und gutem Platzangebot, bei dem der TÜV häufig Lenkung, Bremsen und Beleuchtung bemängelt.
3 Generationen: i30 FD (2007–2012), i30 GD (2012–2017), i30 PD (seit 2017)

i30 PD (PD), seit 2017
Bekannte Schwachstellen
Am RandeÜberdurchschnittlich oft Pannen: Starterbatterie
Betrifft: Erstzulassung 2018–2019 (ADAC-Pannenstatistik 2025)
Probleme mit Starterbatterie waren bei diesen Jahrgängen überdurchschnittlich oft der Grund für einen Einsatz der ADAC-Straßenwacht. Eine schwache Starterbatterie ist bei allen Autos die häufigste Pannenursache, hier aber besonders oft.
Darauf achten: Alter der Batterie erfragen und sie testen lassen; springt der Motor zögerlich an, ist ein Tausch fällig.
Quelle: ADAC Pannenstatistik 2025
Tipps für die Besichtigung
- Weitere Schwachstellen dieser Generation haben wir noch nicht ausgewertet. Lass das Auto vor dem Kauf in einer Werkstatt prüfen und Rückrufe per Fahrgestellnummer erfragen.
Bekannte Schwachstellen laut ADAC, TÜV-Report und Fachpresse – sie treten nicht bei jedem Auto auf. Wie es um das Auto vor dir steht, zeigt erst die Besichtigung, im Zweifel mit einer Werkstatt. Zur Besichtigungs-Checkliste
Rückrufe prüfen: Hyundai i30
Mit Rückrufen beheben Hersteller Mängel, etwa an Bremsen, Airbags oder der Abgasreinigung. Die Reparatur ist in der Regel kostenlos – behoben ist der Mangel aber erst, wenn eine Vertragswerkstatt sie durchgeführt hat.
- FIN erfragen. Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN, auch Fahrgestellnummer) steht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld E) und oft unten an der Windschutzscheibe oder auf dem Typschild.
- In einer Vertragswerkstatt oder bei der Kundenhotline des Herstellers fragen. Dort sind offene Rückrufe zur FIN bekannt.
- Rückrufe für das Modell nachschlagen. Die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (öffnet in neuem Tab) zeigt Rückrufe nach Hersteller, Modell und Baujahr – nicht für ein einzelnes Auto und nicht jede Maßnahme der Hersteller.
- Belege zeigen lassen. Frag nach Werkstattbelegen zu erledigten Rückrufen.
Anders als bei freiwilligen Serviceaktionen ist die Teilnahme an einem Rückruf Pflicht. Die Schreiben des Herstellers gehen an den eingetragenen Halter – nach dem Kauf also an dich. Wer sie ignoriert, riskiert, dass die Zulassungsbehörde den Betrieb des Autos untersagt.