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Kompaktklasse

Toyota Corolla / Auris gebraucht kaufen

Japanischer Kompaktwagen mit sparsamem Hybridantrieb, der in Europa von 2007 bis 2019 Auris hieß und seitdem wieder Corolla heißt.

3 Generationen: Auris I (2007–2013), Auris II (2013–2019), Corolla E210 (seit 2019)

Toyota Corolla / Auris, Generation Corolla E210
Foto „2018 Toyota Corolla (MZEA12R) Ascent Sport hatchback (2018-11-02) 01“ von EurovisionNim, CC BY-SA 4.0 (öffnet in neuem Tab), verkleinert, Kennzeichen unkenntlich gemacht, Bearbeitung unter derselben Lizenz – Wikimedia Commons (öffnet in neuem Tab)

Corolla E210 (E210), seit 2019

Bekannte Schwachstellen

  • BeachtenHäufig leere 12-Volt-Starterbatterie

    Betrifft: Corolla ab 2019; laut ADAC überdurchschnittlich oft bei Erstzulassung 2019–2022, die Pannenstatistik 2026 nennt den Jahrgang 2023 als besonders auffällig. Größere Batterien baut Toyota seit dem Produktionsmonat Februar 2026 ein.

    Laut ADAC-Pannenstatistik ist eine defekte oder leere Startbatterie beim Corolla die häufigste Pannenursache, besonders bei Wenigfahrern.

    Darauf achten: Fragen, ob die Batterie schon gegen eine größere getauscht wurde (Rechnung zeigen lassen), und die Batterie testen lassen; wer wenig fährt, sollte ein Ladegerät einplanen. Innerhalb der dreijährigen Neuwagengarantie tauscht Toyota eine auffällige Batterie laut eigener Aussage kostenlos.

    Quellen: ADAC Pannenstatistik 2026, ADAC Pannenstatistik 2025

Tipps für die Besichtigung

  • Batterie und Ladezustand bei der Besichtigung testen lassen und Rückrufe per Fahrgestellnummer erfragen.

Bekannte Schwachstellen laut ADAC, TÜV-Report und Fachpresse – sie treten nicht bei jedem Auto auf. Wie es um das Auto vor dir steht, zeigt erst die Besichtigung, im Zweifel mit einer Werkstatt. Zur Besichtigungs-Checkliste

Rückrufe prüfen: Toyota Corolla / Auris

Mit Rückrufen beheben Hersteller Mängel, etwa an Bremsen, Airbags oder der Abgasreinigung. Die Reparatur ist in der Regel kostenlos – behoben ist der Mangel aber erst, wenn eine Vertragswerkstatt sie durchgeführt hat.

  1. FIN erfragen. Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN, auch Fahrgestellnummer) steht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld E) und oft unten an der Windschutzscheibe oder auf dem Typschild.
  2. Beim Hersteller prüfen. In der FIN-Abfrage von Toyota (öffnet in neuem Tab) siehst du, ob für dieses Auto laut Hersteller Rückrufe offen sind.
  3. Alternativ in einer Vertragswerkstatt oder bei der Kundenhotline des Herstellers fragen. Dort sind offene Rückrufe zur FIN bekannt.
  4. Rückrufe für das Modell nachschlagen. Die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (öffnet in neuem Tab) zeigt Rückrufe nach Hersteller, Modell und Baujahr – nicht für ein einzelnes Auto und nicht jede Maßnahme der Hersteller.
  5. Belege zeigen lassen. Frag nach Werkstattbelegen zu erledigten Rückrufen.

Anders als bei freiwilligen Serviceaktionen ist die Teilnahme an einem Rückruf Pflicht. Die Schreiben des Herstellers gehen an den eingetragenen Halter – nach dem Kauf also an dich. Wer sie ignoriert, riskiert, dass die Zulassungsbehörde den Betrieb des Autos untersagt.