Mittelklasse
Volkswagen Passat gebraucht kaufen
Geräumige und komfortable Mittelklasse von VW, die vor allem als Kombi (Variant) bei Vielfahrern beliebt ist.
3 Generationen: Passat B7 (2010–2014), Passat B8 (2014–2023), Passat B9 (seit 2023)

Passat B9 (B9), seit 2023
Tipps für die Besichtigung
- Für diese Generation liegen noch wenige Gebrauchtwagen-Erfahrungen vor; Rückrufe per Fahrgestellnummer erfragen.
Bekannte Schwachstellen laut ADAC, TÜV-Report und Fachpresse – sie treten nicht bei jedem Auto auf. Wie es um das Auto vor dir steht, zeigt erst die Besichtigung, im Zweifel mit einer Werkstatt. Zur Besichtigungs-Checkliste
Rückrufe prüfen: Volkswagen Passat
Mit Rückrufen beheben Hersteller Mängel, etwa an Bremsen, Airbags oder der Abgasreinigung. Die Reparatur ist in der Regel kostenlos – behoben ist der Mangel aber erst, wenn eine Vertragswerkstatt sie durchgeführt hat.
- FIN erfragen. Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN, auch Fahrgestellnummer) steht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld E) und oft unten an der Windschutzscheibe oder auf dem Typschild.
- In einer Vertragswerkstatt oder bei der Kundenhotline des Herstellers fragen. Dort sind offene Rückrufe zur FIN bekannt.
- Beim Hersteller nachlesen. Auf der Rückrufseite von Volkswagen (öffnet in neuem Tab) informiert der Hersteller über Rückrufe; eine allgemeine Abfrage per FIN gibt es dort nicht.
- Rückrufe für das Modell nachschlagen. Die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (öffnet in neuem Tab) zeigt Rückrufe nach Hersteller, Modell und Baujahr – nicht für ein einzelnes Auto und nicht jede Maßnahme der Hersteller.
- Belege zeigen lassen. Frag nach Werkstattbelegen zu erledigten Rückrufen.
Anders als bei freiwilligen Serviceaktionen ist die Teilnahme an einem Rückruf Pflicht. Die Schreiben des Herstellers gehen an den eingetragenen Halter – nach dem Kauf also an dich. Wer sie ignoriert, riskiert, dass die Zulassungsbehörde den Betrieb des Autos untersagt.