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Kleinwagen

Opel Corsa gebraucht kaufen

Der Opel Corsa ist ein beliebter Kleinwagen mit solider Verarbeitung und sicherem Fahrverhalten, bei dem Kofferraum und Platz im Fond eher knapp ausfallen.

3 Generationen: Corsa D (2006–2014), Corsa E (2014–2019), Corsa F (seit 2019)

Opel Corsa, Generation Corsa F
Foto „Opel Corsa F IMG 8196“ von Alexander-93, CC BY-SA 4.0 (öffnet in neuem Tab), verkleinert, Kennzeichen unkenntlich gemacht, Bearbeitung unter derselben Lizenz – Wikimedia Commons (öffnet in neuem Tab)

Corsa F (F), seit 2019

Stärken

  • Corsa-e: ideal für die Stadt und für kurze bis mittlere Pendelstrecken
  • Viel Platz vorn und komfortables Fahrwerk
  • Gute Fahrleistungen und sicheres Fahrverhalten
  • Corsa-e: günstig im Unterhalt

Empfehlenswert

  • Corsa-e (100 kW / 136 PS, 46-kWh-Batterie netto) – Laut ADAC die einzige Motorisierung des Corsa-e: stramme Fahrleistungen, knapp 300 km Reichweite bei gemäßigten Temperaturen (im Winter deutlich weniger), ideal für kurze bis mittlere Pendelstrecken, aber nicht für Langstrecken.

Tipps für die Besichtigung

  • Beim Corsa-e die Reichweite realistisch einplanen: Laut ADAC sind es knapp 300 km bei gemäßigten Temperaturen, im Winter deutlich weniger.

Bekannte Schwachstellen laut ADAC, TÜV-Report und Fachpresse – sie treten nicht bei jedem Auto auf. Wie es um das Auto vor dir steht, zeigt erst die Besichtigung, im Zweifel mit einer Werkstatt. Zur Besichtigungs-Checkliste

Rückrufe prüfen: Opel Corsa

Mit Rückrufen beheben Hersteller Mängel, etwa an Bremsen, Airbags oder der Abgasreinigung. Die Reparatur ist in der Regel kostenlos – behoben ist der Mangel aber erst, wenn eine Vertragswerkstatt sie durchgeführt hat.

  1. FIN erfragen. Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN, auch Fahrgestellnummer) steht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld E) und oft unten an der Windschutzscheibe oder auf dem Typschild.
  2. Beim Hersteller prüfen. In der FIN-Abfrage von Opel (öffnet in neuem Tab) siehst du, ob für dieses Auto laut Hersteller Rückrufe offen sind.
  3. Alternativ in einer Vertragswerkstatt oder bei der Kundenhotline des Herstellers fragen. Dort sind offene Rückrufe zur FIN bekannt.
  4. Rückrufe für das Modell nachschlagen. Die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (öffnet in neuem Tab) zeigt Rückrufe nach Hersteller, Modell und Baujahr – nicht für ein einzelnes Auto und nicht jede Maßnahme der Hersteller.
  5. Belege zeigen lassen. Frag nach Werkstattbelegen zu erledigten Rückrufen.

Anders als bei freiwilligen Serviceaktionen ist die Teilnahme an einem Rückruf Pflicht. Die Schreiben des Herstellers gehen an den eingetragenen Halter – nach dem Kauf also an dich. Wer sie ignoriert, riskiert, dass die Zulassungsbehörde den Betrieb des Autos untersagt.