Kleinwagen
Opel Corsa gebraucht kaufen
Der Opel Corsa ist ein beliebter Kleinwagen mit solider Verarbeitung und sicherem Fahrverhalten, bei dem Kofferraum und Platz im Fond eher knapp ausfallen.
3 Generationen: Corsa D (2006–2014), Corsa E (2014–2019), Corsa F (seit 2019)

Corsa F (F), seit 2019
Stärken
- Corsa-e: ideal für die Stadt und für kurze bis mittlere Pendelstrecken
- Viel Platz vorn und komfortables Fahrwerk
- Gute Fahrleistungen und sicheres Fahrverhalten
- Corsa-e: günstig im Unterhalt
Empfehlenswert
- Corsa-e (100 kW / 136 PS, 46-kWh-Batterie netto) – Laut ADAC die einzige Motorisierung des Corsa-e: stramme Fahrleistungen, knapp 300 km Reichweite bei gemäßigten Temperaturen (im Winter deutlich weniger), ideal für kurze bis mittlere Pendelstrecken, aber nicht für Langstrecken.
Tipps für die Besichtigung
- Beim Corsa-e die Reichweite realistisch einplanen: Laut ADAC sind es knapp 300 km bei gemäßigten Temperaturen, im Winter deutlich weniger.
Bekannte Schwachstellen laut ADAC, TÜV-Report und Fachpresse – sie treten nicht bei jedem Auto auf. Wie es um das Auto vor dir steht, zeigt erst die Besichtigung, im Zweifel mit einer Werkstatt. Zur Besichtigungs-Checkliste
Rückrufe prüfen: Opel Corsa
Mit Rückrufen beheben Hersteller Mängel, etwa an Bremsen, Airbags oder der Abgasreinigung. Die Reparatur ist in der Regel kostenlos – behoben ist der Mangel aber erst, wenn eine Vertragswerkstatt sie durchgeführt hat.
- FIN erfragen. Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN, auch Fahrgestellnummer) steht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld E) und oft unten an der Windschutzscheibe oder auf dem Typschild.
- Beim Hersteller prüfen. In der FIN-Abfrage von Opel (öffnet in neuem Tab) siehst du, ob für dieses Auto laut Hersteller Rückrufe offen sind.
- Alternativ in einer Vertragswerkstatt oder bei der Kundenhotline des Herstellers fragen. Dort sind offene Rückrufe zur FIN bekannt.
- Rückrufe für das Modell nachschlagen. Die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (öffnet in neuem Tab) zeigt Rückrufe nach Hersteller, Modell und Baujahr – nicht für ein einzelnes Auto und nicht jede Maßnahme der Hersteller.
- Belege zeigen lassen. Frag nach Werkstattbelegen zu erledigten Rückrufen.
Anders als bei freiwilligen Serviceaktionen ist die Teilnahme an einem Rückruf Pflicht. Die Schreiben des Herstellers gehen an den eingetragenen Halter – nach dem Kauf also an dich. Wer sie ignoriert, riskiert, dass die Zulassungsbehörde den Betrieb des Autos untersagt.