Upgraden

Kleinwagen

Toyota Yaris gebraucht kaufen

Japanischer Kleinwagen mit einfacher Bedienung, seit der dritten Generation auch als sparsamer Hybrid; die vierte Generation fällt laut ADAC durch häufige Batteriepannen auf.

3 Generationen: Yaris II (2006–2011), Yaris III (2011–2020), Yaris IV (seit 2020)

Toyota Yaris, Generation Yaris IV
Foto „Toyota Yaris Hybrid (XP210) 1X7A0353“ von Alexander Migl, CC BY-SA 4.0 (öffnet in neuem Tab), verkleinert – Wikimedia Commons (öffnet in neuem Tab)

Yaris IV (XP210), seit 2020

Bekannte Schwachstellen

  • BeachtenHäufig leere 12-Volt-Starterbatterie

    Betrifft: Yaris IV, laut ADAC vor allem Erstzulassung 2021–2023; größere Batterien baut Toyota seit dem Produktionsmonat November 2024 ein.

    Laut ADAC-Pannenstatistik 2026 hat der Yaris IV sehr viele Pannen, fast immer wegen einer defekten oder leeren Startbatterie, vor allem bei Wenigfahrern. Toyota hat größere Batterien und eine Batterie-Warnung in der MyToyota-App eingeführt.

    Darauf achten: Fragen, ob die Batterie schon gegen eine größere getauscht wurde (Rechnung zeigen lassen), und die Batterie testen lassen; wer wenig fährt, sollte ein Ladegerät einplanen. Innerhalb der dreijährigen Neuwagengarantie tauscht Toyota eine auffällige Batterie laut eigener Aussage kostenlos.

    Quellen: ADAC Pannenstatistik 2026, ADAC Pannenstatistik 2025

Tipps für die Besichtigung

  • Batterie und Ladezustand bei der Besichtigung testen lassen und Rückrufe per Fahrgestellnummer erfragen.

Bekannte Schwachstellen laut ADAC, TÜV-Report und Fachpresse – sie treten nicht bei jedem Auto auf. Wie es um das Auto vor dir steht, zeigt erst die Besichtigung, im Zweifel mit einer Werkstatt. Zur Besichtigungs-Checkliste

Rückrufe prüfen: Toyota Yaris

Mit Rückrufen beheben Hersteller Mängel, etwa an Bremsen, Airbags oder der Abgasreinigung. Die Reparatur ist in der Regel kostenlos – behoben ist der Mangel aber erst, wenn eine Vertragswerkstatt sie durchgeführt hat.

  1. FIN erfragen. Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN, auch Fahrgestellnummer) steht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld E) und oft unten an der Windschutzscheibe oder auf dem Typschild.
  2. Beim Hersteller prüfen. In der FIN-Abfrage von Toyota (öffnet in neuem Tab) siehst du, ob für dieses Auto laut Hersteller Rückrufe offen sind.
  3. Alternativ in einer Vertragswerkstatt oder bei der Kundenhotline des Herstellers fragen. Dort sind offene Rückrufe zur FIN bekannt.
  4. Rückrufe für das Modell nachschlagen. Die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (öffnet in neuem Tab) zeigt Rückrufe nach Hersteller, Modell und Baujahr – nicht für ein einzelnes Auto und nicht jede Maßnahme der Hersteller.
  5. Belege zeigen lassen. Frag nach Werkstattbelegen zu erledigten Rückrufen.

Anders als bei freiwilligen Serviceaktionen ist die Teilnahme an einem Rückruf Pflicht. Die Schreiben des Herstellers gehen an den eingetragenen Halter – nach dem Kauf also an dich. Wer sie ignoriert, riskiert, dass die Zulassungsbehörde den Betrieb des Autos untersagt.