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Kleinstwagen

Hyundai i10 gebraucht kaufen

Einfacher, unaufgeregter Kleinstwagen mit fünf Sitzen für die Stadt, der beim TÜV allerdings oft an Fahrwerk, Bremsen und Ölverlust auffällt.

3 Generationen: i10 PA (2008–2013), i10 IA (2013–2019), i10 AC3 (2019–2025)

Hyundai i10, Generation i10 AC3
Foto „Hyundai i10 1.0 Intro (III) – f 03012021“ von M 93, CC BY-SA 3.0 DE (öffnet in neuem Tab), verkleinert – Wikimedia Commons (öffnet in neuem Tab)

i10 AC3 (AC3), 2019–2025

Bekannte Schwachstellen

  • Am RandeÜberdurchschnittlich oft Pannen: Zündkerzen

    Betrifft: Erstzulassung 2020–2022 (ADAC-Pannenstatistik 2025)

    Probleme mit Zündkerzen waren bei diesen Jahrgängen überdurchschnittlich oft der Grund für einen Einsatz der ADAC-Straßenwacht.

    Darauf achten: Nach dem letzten Zündkerzenwechsel fragen; ruckelt der Motor, Zündkerzen und Zündspulen prüfen lassen.

    Quelle: ADAC Pannenstatistik 2025

Tipps für die Besichtigung

  • Weitere Schwachstellen dieser Generation haben wir noch nicht ausgewertet. Lass das Auto vor dem Kauf in einer Werkstatt prüfen und Rückrufe per Fahrgestellnummer erfragen.

Bekannte Schwachstellen laut ADAC, TÜV-Report und Fachpresse – sie treten nicht bei jedem Auto auf. Wie es um das Auto vor dir steht, zeigt erst die Besichtigung, im Zweifel mit einer Werkstatt. Zur Besichtigungs-Checkliste

Rückrufe prüfen: Hyundai i10

Mit Rückrufen beheben Hersteller Mängel, etwa an Bremsen, Airbags oder der Abgasreinigung. Die Reparatur ist in der Regel kostenlos – behoben ist der Mangel aber erst, wenn eine Vertragswerkstatt sie durchgeführt hat.

  1. FIN erfragen. Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN, auch Fahrgestellnummer) steht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld E) und oft unten an der Windschutzscheibe oder auf dem Typschild.
  2. In einer Vertragswerkstatt oder bei der Kundenhotline des Herstellers fragen. Dort sind offene Rückrufe zur FIN bekannt.
  3. Rückrufe für das Modell nachschlagen. Die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (öffnet in neuem Tab) zeigt Rückrufe nach Hersteller, Modell und Baujahr – nicht für ein einzelnes Auto und nicht jede Maßnahme der Hersteller.
  4. Belege zeigen lassen. Frag nach Werkstattbelegen zu erledigten Rückrufen.

Anders als bei freiwilligen Serviceaktionen ist die Teilnahme an einem Rückruf Pflicht. Die Schreiben des Herstellers gehen an den eingetragenen Halter – nach dem Kauf also an dich. Wer sie ignoriert, riskiert, dass die Zulassungsbehörde den Betrieb des Autos untersagt.