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Kleinstwagen

Kia Picanto gebraucht kaufen

Der Kia Picanto ist ein kleiner, einfach zu bedienender Stadtwagen, der vorne ordentlich Platz bietet, hinten und im Kofferraum aber eng ist.

3 Generationen: Picanto BA (2004–2011), Picanto TA (2011–2017), Picanto JA (seit 2017)

Kia Picanto, Generation Picanto JA
Foto „2018 Kia Picanto 3 Automatic 1.2 Front“ von Vauxford, CC BY-SA 4.0 (öffnet in neuem Tab), verkleinert – Wikimedia Commons (öffnet in neuem Tab)

Picanto JA (JA), seit 2017

Bekannte Schwachstellen

  • Am RandeÜberdurchschnittlich oft Pannen: Starterbatterie und Zündkerzen

    Betrifft: Laut ADAC-Pannenstatistik 2025: Starterbatterie bei Erstzulassung 2018–2019; Zündkerzen bei Erstzulassung 2021–2022

    Probleme mit Starterbatterie und Zündkerzen waren bei diesen Jahrgängen überdurchschnittlich oft der Grund für einen Einsatz der ADAC-Straßenwacht. Eine schwache Starterbatterie ist bei allen Autos die häufigste Pannenursache, hier aber besonders oft.

    Darauf achten: Alter der Batterie erfragen und sie testen lassen; springt der Motor zögerlich an, ist ein Tausch fällig. Nach dem letzten Zündkerzenwechsel fragen; ruckelt der Motor, Zündkerzen und Zündspulen prüfen lassen.

    Quelle: ADAC Pannenstatistik 2025

Tipps für die Besichtigung

  • Weitere Schwachstellen dieser Generation haben wir noch nicht ausgewertet. Lass das Auto vor dem Kauf in einer Werkstatt prüfen und Rückrufe per Fahrgestellnummer erfragen.

Bekannte Schwachstellen laut ADAC, TÜV-Report und Fachpresse – sie treten nicht bei jedem Auto auf. Wie es um das Auto vor dir steht, zeigt erst die Besichtigung, im Zweifel mit einer Werkstatt. Zur Besichtigungs-Checkliste

Rückrufe prüfen: Kia Picanto

Mit Rückrufen beheben Hersteller Mängel, etwa an Bremsen, Airbags oder der Abgasreinigung. Die Reparatur ist in der Regel kostenlos – behoben ist der Mangel aber erst, wenn eine Vertragswerkstatt sie durchgeführt hat.

  1. FIN erfragen. Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN, auch Fahrgestellnummer) steht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld E) und oft unten an der Windschutzscheibe oder auf dem Typschild.
  2. Beim Hersteller prüfen. In der FIN-Abfrage von Kia (englisch) (öffnet in neuem Tab) siehst du, ob für dieses Auto laut Hersteller Rückrufe offen sind.
  3. Alternativ in einer Vertragswerkstatt oder bei der Kundenhotline des Herstellers fragen. Dort sind offene Rückrufe zur FIN bekannt.
  4. Rückrufe für das Modell nachschlagen. Die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (öffnet in neuem Tab) zeigt Rückrufe nach Hersteller, Modell und Baujahr – nicht für ein einzelnes Auto und nicht jede Maßnahme der Hersteller.
  5. Belege zeigen lassen. Frag nach Werkstattbelegen zu erledigten Rückrufen.

Anders als bei freiwilligen Serviceaktionen ist die Teilnahme an einem Rückruf Pflicht. Die Schreiben des Herstellers gehen an den eingetragenen Halter – nach dem Kauf also an dich. Wer sie ignoriert, riskiert, dass die Zulassungsbehörde den Betrieb des Autos untersagt.