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Volkswagen up! gebraucht kaufen

Der up! ist ein winziger Stadtflitzer mit vier Sitzen: handlich, sparsam und günstig im Unterhalt, aber ohne Reserven bei Platz und Komfort.

Hier: up! (2011–2023)

Volkswagen up!, Generation up!
Foto „VW cup up! 1.0 BlueMotion Technology – Frontansicht, 19. Juni 2014, Düsseldorf“ von M 93, CC BY-SA 3.0 DE (öffnet in neuem Tab), verkleinert, Kennzeichen unkenntlich gemacht, Bearbeitung unter derselben Lizenz – Wikimedia Commons (öffnet in neuem Tab)

up! (AA), 2011–2023

Stärken

  • Parkplatzwunder auf 3,54 Meter Länge, laut AUTO BILD flott genug und für die Größe geräumig.
  • Robustes Fahrwerk: Laut AUTO BILD stehen Achsaufhängungen, Federn und Dämpfer weit seltener auf der Mängelliste als im Durchschnitt.
  • Fünfgang-Handschaltung schaltet laut auto motor und sport angenehm leicht, kurzwegig und präzise.

Bekannte Schwachstellen

Empfehlenswert

  • 1.0 MPI (60 PS) mit Fünfgang-Handschaltung – Auto motor und sport (beim up!): genügt für die meisten Fälle, das Fünfganggetriebe schaltet leicht und präzise.
  • 1.0 TSI (90 PS, ab Facelift 2016) – Auto motor und sport: ausgewogener Kompromiss aus Effizienz und Fahrvergnügen.
  • e-up! (spätere Baujahre) – Autozeitung: Selbst die letzten Baujahre werden gebraucht erschwinglich und gelten als absolute Empfehlung für den Einstieg in die E-Mobilität.

Mit Vorsicht

  • ASG (automatisierte Schaltung) – AUTO BILD: nicht immer zuverlässig; AUTOHAUS/SP-X: technisch anfällig.
  • EcoFuel (Erdgas, 68 PS) – Laut auto motor und sport deutlich träger (fast zwei Sekunden länger bis Tempo 100); AUTO BILD nennt pfeifende Gasdruckregler.

Tipps für die Besichtigung

  • Fußräume, Teppiche und Kofferraum auf Nässe und Muff prüfen; das Problem betrifft laut auto motor und sport vor allem Modelle bis 2016.
  • Bremsen und Beleuchtung gehören zu den häufigsten HU-Mängeln – HU-Bericht zeigen lassen.
  • Beim ASG ausgiebig probefahren oder einen Handschalter wählen.
  • Beim e-up! den Batteriezustand unabhängig prüfen lassen; der TÜV-Verband fordert unabhängige Drittprüfungen der Antriebsbatterie.

Bekannte Schwachstellen laut ADAC, TÜV-Report und Fachpresse – sie treten nicht bei jedem Auto auf. Wie es um das Auto vor dir steht, zeigt erst die Besichtigung, im Zweifel mit einer Werkstatt. Zur Besichtigungs-Checkliste

Rückrufe prüfen: Volkswagen up!

Mit Rückrufen beheben Hersteller Mängel, etwa an Bremsen, Airbags oder der Abgasreinigung. Die Reparatur ist in der Regel kostenlos – behoben ist der Mangel aber erst, wenn eine Vertragswerkstatt sie durchgeführt hat.

  1. FIN erfragen. Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN, auch Fahrgestellnummer) steht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld E) und oft unten an der Windschutzscheibe oder auf dem Typschild.
  2. In einer Vertragswerkstatt oder bei der Kundenhotline des Herstellers fragen. Dort sind offene Rückrufe zur FIN bekannt.
  3. Beim Hersteller nachlesen. Auf der Rückrufseite von Volkswagen (öffnet in neuem Tab) informiert der Hersteller über Rückrufe; eine allgemeine Abfrage per FIN gibt es dort nicht.
  4. Rückrufe für das Modell nachschlagen. Die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (öffnet in neuem Tab) zeigt Rückrufe nach Hersteller, Modell und Baujahr – nicht für ein einzelnes Auto und nicht jede Maßnahme der Hersteller.
  5. Belege zeigen lassen. Frag nach Werkstattbelegen zu erledigten Rückrufen.

Anders als bei freiwilligen Serviceaktionen ist die Teilnahme an einem Rückruf Pflicht. Die Schreiben des Herstellers gehen an den eingetragenen Halter – nach dem Kauf also an dich. Wer sie ignoriert, riskiert, dass die Zulassungsbehörde den Betrieb des Autos untersagt.